Bits und andere Biester

Aus dem chaotischen Leben eines noch chaotischeren Menschen

  • Das theoretische Wunder (Update)

    Ich war heute arbeiten, danach habe ich meinen täglichen Cache mitgenommen, dann eine Portion Nudeln, danach ab in die Uni.

    Und dann habe ich das Grinsen AB-SO-LUT nicht mehr aus meinem Gesicht bekommen. Letzten Donnerstag habe ich (wohlgemerkt mitten in unserem Urlaub) die Nachklausur zum Horrorfach „Höhere Algorithmik“ (theoretische Informatik) geschrieben. Ich schrieb ja damals von der grandiosen Probeklausur. Naja, die Klausur im März habe ich dann doch nur gerade so mit 4,0 bestanden. Also stand fest, ich würde in die Nachklausur gehen. Verbessern ist möglich, schlechter kanns nicht werden. Und dann hab ich vorhin das Ergebnis gesehen. Haltet euch fest! Ich bin jetzt bestimmt voll das Genie. 1,7 (mit einem halben Punkt an der 1,3 vorbei)! Ich! In theoretischer Informatik! W0000000t!!!
    Damit war dies das stressigste Semester des Studiums. Und das mit Abstand erfolgreichste. Von 6 Fächern 5 mit einer 1 vorm Komma abgeschlossen, davon 3 mit 1,0. Mannmannmann…
    Ein großer Dank geht an starfrog, das wahre TI-Genie! Danke für die Geduld bei meinen Hausaufgaben. 🙂 Hast was gut bei mir.

    Zur Feier des Tages bin ich dann gleich mal zum ersten Mal seit September zum Training gegangen und „locker“ mitgespielt. Naja, mein Rücken hat mich von meinem Höhenflug wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Momentan bin ich noch optimistisch, dass das normale Untrainiertheit war, was mich da irgendwann störte… Hoffentlich…

    Update (28.04.2010):
    Ich habe den halben Punkt tatsächlich auch noch bekommen. Heißt also 1,3 in Höherer Algorithmik. Und damit Viertbester von >120 Teilnehmern. *froi*


  • R.I.P. Walter F. Morrison

    Der Erfinder der Frisbee-Flugscheibe, Walter Fredrick Morrison, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Das teilte sein Sohn Walt Morrison in Salt Lake City mit. Begonnen hat die Erfolgsstory des Frisbee mit einem Kuchenblech.

    Morrison entwickelte die Wurfscheibe aus runden Blechen, auf der eine Bäckerei in Kalifornien Kuchen verkaufte. Er habe die sich mit seiner künftigen Frau Lu am Strand zugeworfen, schrieb der Historiker Phil Kennedy zusammen mit Morrison in einem Buch über die Geschichte der Flugscheibe.

    Nach seiner Rückkehr aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem er als Pilot diente, machte er sich daran, die Flugeigenschaften der Kuchenbleche zu verbessern. 1948 wurden die ersten Wurfscheiben hergestellt, 1957 verkaufte Morrison die Rechte an dem von ihm «Pluto Platter» genannten Spielzeug an die Firma Wham-O.

    Deren Chef taufte die Scheibe in «Frisbee» um, nachdem er hörte, dass Studenten in Neuengland sich am Strand auch mit fliegenden Kuchenblechen vergnügten – die aus der Bäckerei Frisbie Pie Co. stammten.

    [tagesschau.sf.tv, 12.02.2010]


  • A-U-A

    Jetzt ist es soweit. Und als mir die Folgen dessen heute Mittag klar wurden, musste ich mich ganz schön zusammen reißen. Traurig, wütend, deprimiert.

    Ich habe mir gestern auf dem Turnier in Hannover meinen Rücken wieder derartig zerschunden, dass ich das letzte Spiel mal wieder abbrach. Als Folge dessen konnte ich mich gestern Abend beim Italiener nicht einmal mehr auf meinem Stuhl anlehnen. Aktuell bereitet mir das Hinsetzen Probleme. Mein Rücken revoltiert. Kann ich ihm nicht verübeln. Ein dreiviertel Jahr lang wird daran rumgedoktort – und wird ihm keine Ruhe gelassen. Jetzt ist es aus.

    Ich habe meinem Trainer gegenüber heute Morgen eine mehrmonatige Auszeit ausgesprochen.

    Der zweite Spieltag war sehr zermürmend. Zuschauen und Bier trinken. Das Schlimmste am Verletzt-Sein ist das Zuschauen. Zu sehen, wie andere Spaß haben. Zu sehen, wie das eigene Team kämpft und einen Mitstreiter braucht. Es ist ätzend, nichts tun zu können.

    Nun ja, aber da muss ich durch. Bin ich nicht der Erste. Werde jetzt die Heilung in den Vordergrund stellen. Wäre doch gelacht, wenn das Keiner hinbekommt.
    Doch das Positive am Rande: Mit zwei Teams sind die DJs angereist, und wir erreichten das bestmögliche Ergebnis. Nach einem Aufeinandertreffen im Halbfinale, standen am Ende bei Teams auf dem „Treppchen“ – Sieger des großen und des kleinen Finales.

    PS: Wer will mit auswandern? Bin für nicht schwarz-gelbe Vorschläge offen.

    Watching:
    George Lucas – Star Wars Episode III: Die Rache der Sith
    (*kotz* Was für schlechte Dialoge…)


  • Autorität durch Scheiben

    Ich hatte gestern Abend ein sehr interessantes Gespräch mit einer Frisbeespielerin. Sie ist selbstständig und bietet Kreativseminare an. Da kommen also Leute zu ihr und wollen ein Problem. Auf dem Weg der Lösung dieser unterstützt sie diese, gibt Tipps zur Ausarbeitung, zum Brainstorming und was sonst so dazu gehört – kurz: Wie arbeitet man möglichst effektiv und kreativ an einem Problem… So hab ich sie zumindest verstanden.

    Was diesen Beruf für mich so spannend gemacht hat, war die Tatsache, dass sich quasi zu jeder ihrer Anekdoten ein Bild vom Ferienlager in meinem Kopf manifestierte. Immer wieder konnte ich eine ihrer Theorien und Ansichten mit einem praktischen Ferienlagerbeispiel belegen und hinterfragen.
    Interessant wurde es dann aber richtig, als ich sie nach ihrem aktuellen Projekt fragte. Sie wolle wohl ein Kreativseminar mit dem Thema „alternative Führungsstile“ geben. Nach einem kritischen Hinterfragen, zur Sicherstellung, dass sie unter dem Thema das gleiche versteht wie ich, antwortete sie „Lockere Führungsstile mit Humor“. Sofort ratterte etwas in meinem Hirn und siehe da: „Das funktioniert so nicht.“ Erstaunter Blick, ungläubige Augen.

    „Einmal im Ferienlager…“ *hust* „… hatte ich mal ein Problem. Ich gelte ja nun dort als Klassenclown und Hofnarr. Somit tue ich mich mit Ernsthaftigkeit und Seriösität oft schwer. Und damals vor einigen Jahren war es dann so weit, dass mir mein Teamleiter eine Gruppe entziehen musste, weil ich zu sehr auf demokratisch, locker und humorvoll gemacht habe. Die Kids sahen mich nicht mehr als Autoritätsperson und nahmen mich nicht mehr ernst. Und du willst genau diesen Stil in große Managementbereiche einführen?“ Sie nickte und erinnerte sich zurück an eine Zeit, in der sie unter strengen, starren Regimen litt, weswegen sie sich verselbstständigte. Sie meinte, dass es sein sollte, dass jeder Mensch als Individuum behandelt und respektiert werden sollte. Nebenbei floss noch ihre Ansicht über den Unterschied zum laissez-faire-Stil („Das ist die Mir-ist-alles-egal- und Macht-doch-was-ihr-wollt-Tour“) und einem lockeren, humoristischen Führungsstil („Da ist dir jeder was wert und du gehst auf jedes Bedürfnis einzeln ein.“) ein. So weit, so gut. Auch der Rat, am Anfang klare Grenzen und Regeln zu setzen und die erste Zeit die Zügel straff zu halten, sowie einen klaren Willen zu zeigen, war mir nicht neu – gleiches riet mir Nico damals auch. Doch dann kam eine Aussage, die ich extrem interessant fand:

    „Vorhin bei der einen Übung fiel mir auf, wie zielstrebig du bist. Die Scheibe flog so weit weg, dass sehr viel Mühe notwendig war, um sie zu bekommen. Du hattest einen Blick drauf, der sagte ‚Das und nichts anderes‘. Wenn du also mal wieder ein Problem mit Autorität hast, dann denke an diese Scheibe. Zeige, dass du gerade genau das und nichts anderes willst, rufe dir jenen Moment des Willens in den Hinterkopf und dann bleibt jeder Zweifel über eventuelle Willensschwanken aus und die Kids gehorchen dir. Denk an die Scheibe.“

    Ob das nun am Ende wirklich funktioniert, weiß ich nicht. Aber der Tipp hat definitiv zum Denken angeregt. Ich habe noch nie versucht, diese temporäre Verbissenheit für den sportlichen Erfolg auf Kinder zu übertragen. Aber irgendwie klang das schon logisch. Es ist ein Ansatz, den auszuprobieren sich lohnen könnte. Danke.

    Listening To:
    Green Day – 21st Century Breakdown
    Reading:
    Stuart McClure, Joel Scambay, George Kurtz –
    Hacking Exposed #6: „Network Security Secrets & Solutions“


  • Leider nur drittklassig

    Juhuu… Ich bin nicht abgekratzt. OK, 1,5 Spiele konnte ich heute aufgrund des Rückens nicht spielen, aber sonst gings mir seit dem zweiten Spiel wieder echt gut. War wohl doch nur der Blutdruck oder sowas.

    Nun ja, und hat sich der ganze Trubel gelohnt? Am Samstag hatten wir 3 von 4 Spielen teils sehr knapp gewonnen und landeten damit in dem oberen Sonntagspool. Da noch wenigstens 1 Spiel gewinnen, um die Chance auf einen Aufstieg zu wahren, was uns auch gegen Leipzig nach einem harten Spiel mit Aufholjagd gelang. Einen zweiten Sieg konnten wir leider aus den anderen beiden Spielen nicht mitnehmen und waren somit auf günstige Ergebnisse anderer Spiele angewiesen. Es hätte nur einen richtigen Sieg anderer Teams erfordert, was teilweise nicht unwahrscheinlich gewesen wäre. Aber da hat uns das Glück verlassen.
    In einem Dreiervergleich (= gleiche Siegzahl von drei Teams, Entscheidung nach Punktdifferenz) gegen Fischbees Hamburg und Disconnection Freiburg verloren. Hamburg nach 2 wirklich katastrophalen Spielen (die uns und sie gerettet hätten) eher unverdient, Freiburg ganz klar berechtigt, auch wenn wir sie geschlagen haben. Mit 4 Siegen in 7 Spielen nicht aufzusteigen, ist übel, aber so ist nun einmal die Welt (interessant: In der A-Reli hat Augsburg den Aufstieg mit nur 2 Siegen geschafft!).

    Nun ja, DJs spielen dann wieder dritte Indoor-Liga zusammen mit den übligen Verdächtigen, die man eh überall trifft (Dresden, Halle, Leipzig, vermutlich Potsdam, …). Hoffentlich können wir uns dann dort wenigstens behaupten und nächstes Jahr einen neuen Versuch starten. Dennoch sind wir bei so viel Pech schon reichlich deprimiert. Und Dresden ist eh viel näher und billiger als Bad Rappenau. Ein wenig positiv muss man ja denken 😉


  • I’m a Barbie Girl

    Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Gestatten? DJ Barbie Girl. Habe die Ehre.

    Wie ich zu diesem beneidenswerten Spielernamen komme? Ich konnte auf der letzten Frisbeeparty „Barbie Girl“ mitsingen, was unglücklicherweise gefilmt wurde. Nun ja, Gott sei Dank ist ihnen noch nicht das echte Zottel-geht-zu-BarbieGirl-auf- Kinderdisco-ab-Video vom Sommer in die Hände gefallen (dem Grund überhaupt für diese Fähigkeit…) – das wäre eine mittlere Katastrophe *gg*


    Welch ein Werdegang! Von 42 zu DJ Barbie Girl 😀 Von der Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest zur Verkörperung der blonden Doofheit 😀


  • Mein Null-Acht

    Eigentlich bin ich kein sonderlich großer Freund von Jahresrückblicken. Aber nun, nach einigen Tagen Resümée, kann ich sagen, dass das Jahr 2008 für mich ein ganz besonderes war. Ich wage sogar so weit zu gehen, zu behaupten, es sei mein schönstes überhaupt. In allen meinen wesentlichen Lebensbereichen weiß ich Positives zu berichten. Das ist für mich alten Sabberkopp schon eine Leistung, glaube ich *gg*.
    Dies ist also mein ganz persönlicher Blick zurück. Nichts, was nicht schon in diesem Blog erwähnt wurde. Einfach nur eine Zusammenfassung der Ereignisse. Und sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

    Familienleben:
    Herausragend ist sicherlich die extreme Verbesserung der Beziehung zwischen meiner Familie und mir. Wir haben endlich wieder einen besseren Draht zueinander gefunden und sind viele Schritte aufeinander zugegangen. Wurde auch langsam Zeit.
    Auch das Gefühl, Teil einer partnerschaftlichen Beziehung zu sein, konnte ich dieses Jahr kurzzeitig mal wieder genießen.
    Leider habe ich meine Cottbuser Großeltern dieses Jahr leicht vernachlässigt, glaube ich – da habe ich also doch noch einen Vorsatz für 2009 gefunden!

    Studium:
    Dass ich lange Zeit mit meiner Studienwahl unzufrieden war, ist kein Geheimnis. Doch die Bachelorprojektphase sowie das Seminar im vorletzten Semester zeigten mir, wie spannend, unterhaltsam und lehrreich es sein kann, Softwaresysteme zu entwickeln, wenn man die richtigen Kollegen hat. Die beiden Programme, die ich im letzten und vorletzten Semester entwickelte, waren Herausforderungen für alle Beteiligten, wurden aber stets zu vollster Zufriedenheit fertig gestellt. Mit dem letzten Semester beendete ich mein Projekt und könnte seitdem mein Antrag auf die Ernennung zum Bachelor of Science einreichen. Es geht vorwärts. Besser als zu Beginn geahnt.

    Wohnsituation:
    Die Schlaatzer WG war sicher nicht mehr das Nonplusultra. Streitereien und Aneinander-vorbei-leben waren an der Tagesordnung. Wurde Zeit, dem ganzen ein Ende zu setzen. Und so bin ich Hals über Kopf geflohen (worden) in ein Leben in den eigenen vier Wänden im Zentrum der schönsten Stadt der Welt. Ich wurde endgültig unabhängig.
    Eine gute Sache gab es dennoch in Potsdam. Was mir Zeit meines Lebens verwehrt geblieben war, konnte ich kurzzeitig nachholen: Ich konnte lernen, wie es ist, mit einem Tier zusammen zu leben. Anton, du warst wirklich total knuffig!

    Soziales:
    Wie viel Wert Freunde in Notsituationen sind, wurde mir im letzten Jahr mehrmals vorgeführt. Dazu zählen sicher nicht zuletzt die spontanen Hilfeleistungen in meinen Umzugsfällen und der zeitweisen Unterbringung in TKs Bude. Die Planung und Durchführung wäre ohne zahllose Bemühungen zweifelsohne gescheitert.
    Auch seelischer Beistand in jeder Lebenslage, sei es über ICQ, Telefon oder Reallife waren nicht selten. Allen lieben Menschen über den ganzen Staat verteilt ein herzliches Dankeschön fürs Dasein! Ehemalige Schulkameraden, Fimmler, Ferienlagerverrückte und Frisbeefanatiker, ohne euch wäre ich tot 🙂
    Auch die Chance, meine Betreuertätigkeiten maximieren zu können, bekam ich in diesem Jahr. Sechs Wochen im Sommer und etlige Zwischenaufenthalte im schönsten Entspannungsort jenseits der Zivilisation waren einfach gigantisch. Der Wechsel der Persönlichkeiten tut einfach immer wieder verdammt gut. Das i-Tüpfelchen war dieses Jahr die Vermischung von Ferienlager und sonstigem Freundeskreis durch sman 😀

    Kultur:
    Das Konzertjahr konnte auch kaum besser gewesen sein. Ich sah fast alle meine Lieblingsbands in diesem Jahr. SPN-X kam nach (mindestens) drei Jahren Abstinenz wieder zurück auf die Bühne. Auch Nightwish schaffte das Come-Back nach drei Jahren. Die Toten Hosen waren zurück nach ebenso langer Zeit. Die Ärzte standen nach sogar vier Jahren in Berlin wieder auf der Bühne. Fehlten zum perfekten Jahr eigentlich nur noch Mutabor, die aber totgeglaubt waren und deshalb nicht wirklich dazu zählten. Aber auch hier kamen positive Neuigkeiten über ein Comeback und Ende des Jahres die ersten Tourdaten.
    Irgendwann Anfang des letzten Jahres erwähnte ich schon einen damals erkennbaren Trend im Bewältigen von belletristischem Stoff. Tatsächlich schaffte ich es dieses Jahr, wahrscheinlich mehr Bücher zu lesen, als in den zwei voran gegangenen Jahren zusammen. Auch schön.

    Sport:
    Ein turbulentes Frisbee-Jahr ist nun Vergangenheit. Die Liebe zum Ultimate wurde weiter geschürt, es gab Riesenerlebnisse, wie die Teilnahme an den World Beach Ultimate Championships in Rimini, Teamaushilfen über ganz Deutschland verteilt, erfolgreiche Turniere und zahllose, lehrreiche Trainingseinheiten sowie einen Wechsel zu einem Superteam – nicht ohne wehmütige Gedanken an all die Potsdamer Kameraden, die mir zu all dem Spaß verholfen hatten. Auch ein gewisses Interesse zum Discgolf wurde weiter geschürt, was in einem exzessiven Scheibenkauf und sogar einer Amateurturnierteilnahme gipfelte.
    Dieses Jahr gab es auch eine Remake des 2006 gestarteten Projektes „Akrobatisches in Kletternetzen“ von der Tanzguerilla. Der Schnitt zum endgültigen Film steht noch aus, aber die Aufnahmen versprechen schon ein tolles Ergebnis.

    Arbeit:
    Mitte des Jahres wollte irgendwer in der Firma, dass ich meinen Posten als Administrator abtrete – schlicht, weil es Tradition war, dass der „Computerfreiwillige“ nie länger als ein Jahr der gleiche zu sein hat. Durch allgemeine Einsprüche vieler Kollegen konnte ich dennoch die Verlängerung unterschreiben. Das hatte mich schon sehr berührt. Und seit die Ommi aus Stockwerk fünf auf Pilgerfahrt ist und ich ihr Benutzerkonto sperren durfte, ist alles sehr viel chilliger und ausgeglichener geworden.

    So, ich denke, das war genug resümiert. Die einzige Frage, die nun noch offen bleiben sollte, ist die Frage nach dem Negativen. Natürlich gab es Rückschläge – genug sogar. Sowohl im Privatbereich, als auch in anderen Bereichen. Ich bin nach wie vor mit der aktuellen Politik unzufrieden, gesundheitlich hat es mich etwas heftiger als sonst erwischt. Aber was wäre die Welt ohne Dinge, die einen zurück auf den Boden holen?
    Als Fazit kann ich dennoch sagen: Ich bin eher nicht selbstmordgefährdet. Man lebt sein Leben halt so, wie es kommt.


  • S-Man in Äktschn

    Habe grad eine Jahrhundertaufnahme des Sports gefunden 😀

    Ort: Potsdam, BUGA-Gelände
    Datum: 21.09.2008, DrachenHAT

    Und hier noch einmal in voller Schönheit auf RSK1.de (ab 2:09min). Das ist übrigens die erste Filmaufnahme meinerseits bei der Ausübung meiner Sucht… (sonst würde der eitle Scheiß hier sicher nicht erscheinen :D)

    Diesen Punkt mit einem Assist von S.E., dem Vizepräsidenten des Deutschen Frisbeesport- Verbandes, Daniel Zeis, persönlich widme ich… öhm, ja… ähm…. jaaa, der Entropie 😀


  • Wir haben 2jähriges (Bildupdate)

    Wir, die Sucht und ich… oder die Scheiben und ich… oder… ach naja… Und eigentlich fröne ich schon ein wenig länger.
    Aber auf der Weihnachtsfeier der Goldfingers vor 2 Jahren wurde ich offiziell Mitglied mit Rückennummer 42 und allem 🙂


    Ich würde sagen, das gibt mal wieder Anlass zu einem netten Zahlenbombardement:

    • 2 Jahre Mitglied eines Ultimateteams
    • 26 gespielte Scheibenturniere
      • davon: 15x Outdoor
        • davon: 3x Kleinfeld, davon 2x HAT
      • 7x Halle
        • davon: 1x HAT
      • 3x Beach
      • 1x Discgolf
    • Beste Platzierungen:
    • 2 Turniere im Ausland (PL + I)
    • bei 10 verschiedenen Teams gespielt / ausgeholfen:
      • davon: mit 5 ganze Turniere gespielt (mit den ersten beiden mehr als eines):
    • längstes Spiel:
      • C-Quali Outdoor 2007, Berlin, Goldfingers vs. Plattfische Hamburg
      • 2h15m
      • Endstand: 15:13 Sieg
    • höchster Punktsieg:
      • vor 3 Wochen auf der Berlinliga mit DJs
      • gegen DiscKick, 23:6
    • höchste Niederlage:
      • Juni 08, Liga-Spiel, Goldfingers vs. DJs
      • 1:17, in unter 30min!
    • wenigsten Punkte im Spiel
    • größtes Turnier:
      • Paganello 08, Rimini
      • ca. 1500 Spieler
      • >100 Teams
      • >20 Plätze
    • meiste Spielzeit/meisten Spiele auf einem Turnier:
      • Palastwerfen 07, Potsdam
      • 18 Spiele an 2 Spieltagen
      • 12h Spielzeit in 48h
      • innerhalb von 4 Teams
    • meiste Training in einer Woche: 5 Einheiten bei 4 Teams
    • 1 Partysieg, 1x Limbokönig 😀
    • leider kein Spiritpreis
    • 32 Scheiben im Besitz
      • davon: 22 Ultimate
        • davon 20 verschiedene
        • lediglich 1 Eurodisc
        • 1 Flashflight
        • von 15 verschiedenen Teams/Anlässen
      • 10 Discgolf
    • bestes Discgolf-Ergebnis:
      • 14 über Par, Potsdamer Parcours (14 Bahnen)
    • ausgegebenes Geld für Scheiben, Turnieranfahrten + Verpflegung, Startgebühren, Mitgliedsbeiträge, Trikots, …: nein, das versuche ich nicht zusammen zu rechnen 😀

    Vor exakt 2 Jahren wurde ich nun also Mitglied der Scheiben-Community, im nächsten Monat bin dann kein Goldfinger mehr, sondern DJ. Ebenso wie meine Karriere bei den Potsdamern, begann die bei den DJs kurz vor der Weihnachtsfeier. Ich erhielt zwar gestern noch nicht meinen DJ Namen (die DJs vergeben Namen anstelle von Nummern), aber den Vertrag werde ich die Woche wohl noch unterschreiben.

    Mal sehen, was die nächsten 2 Jahre bringen.


  • Frisbee inna Glotze

    Momentan hat es mir „Scrubs“ total angetan. Wie gut, dass man die Folgen alle bei YouTube oder MyVideo findet. So hab ich sogar mein Vorhaben, alle Simpsonsfolgen zu gucken, unterbrochen…

    Ha, und in der Folge „Mein großer Bruder“ (Staffel2, Episode6) sagt doch JD’s Bruder zu JD:
    Tja, wenn ich schonmal hier bin, sollten wir ne Runde FrisbeeGolf spielen…

    Sehr sympatisch, auch mal fiktive Charaktere mit dem Scheibenhobby zu kennen 🙂



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